Statistiken (seit 2007)

Status: Dienstag, 09. Juni 2026

14960 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 7039 47%
Weibliche Patienten 7921 53%
Kinder und Jugendliche 3658 24%
Erwachsene 11302 76%

abgeschlossene Fälle pro Land:

Deutschland 11049 74%
Österreich 1265 8%
Schweiz 2646 18%

2990 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 1614 54%
Weibliche Patienten 1376 46%
Kinder und Jugendliche 1229 41%
Erwachsene 1761 59%

3886 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 2164 56%
Weibliche Patienten 1722 44%
Kinder und Jugendliche 1525 39%
Erwachsene 2361 61%

abgeschlossene Fälle pro Land:

Brasilien 286 7%
Bulgarien 256 7%
Griechenland 450 12%
Irland 252 6%
Italien 1059 27%
Polen 651 17%
Spanien 719 19%
Rumänien 85 2%
Niederlande 92 2%
Kroatien 36 1%

347 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 189 54%
Weibliche Patienten 158 46%
Kinder und Jugendliche 305 88%
Erwachsene 42 12%

Willkommen

Das Anaphylaxie-Register (NORA – Network for Online-Registration of Anaphylaxis) ist die erste gemeinsame Datenbank für Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Erhebung anaphylaktischer Reaktionen. Seit Beginn des Erfassungszeitraums im Jahr 2007 werden anaphylaktische Reaktionen fortlaufend dokumentiert. Seit 2011 ist NORA international geöffnet; seither werden im Mittel rund 1.300 Fälle pro Jahr erfasst.
Zu den häufigsten Auslösern insgesamt zählen Insektengifte, Nahrungsmittel und Arzneimittel – mit unterschiedlicher Verteilung bei Kindern (v.a. Nahrungsmittel) und Erwachsenen (v.a. Insektengifte).
Anaphylaxie ist eine schwere allergische Reaktion, die rasch fortschreiten und zum Tod führen kann. Weltweit wird ein Anstieg anaphylaktischer Reaktionen berichtet. Da anaphylaktische Reaktionen nicht meldepflichtig sind, existiert keine flächendeckende amtliche Statistik über Häufigkeit, Verlauf und Ausgang. Zudem ist der moderne Mensch fortlaufend neuen, teils unbekannten Substanzen und Umweltfaktoren ausgesetzt. Exotische Nahrungsmittel, z.B. Früchte, werden aus der ganzen Welt importiert und hierzulande verzehrt.
Die hier erhobenen Daten ermöglichen, Informationen zu den Auslösern, Kofaktoren und der Versorgung von Patient*innen mit anaphylaktischen Reaktionen zu erhalten. Dies bildet die Grundlage, um die Aufklärung und Versorgung von Betroffenen zu verbessern.