Statistiken (seit 2007)

Status: Freitag, 09. Oktober 2026

15119 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 7115 47%
Weibliche Patienten 8004 53%
Kinder und Jugendliche 3700 24%
Erwachsene 11419 76%

abgeschlossene Fälle pro Land:

Deutschland 11157 74%
Österreich 1267 8%
Schweiz 2695 18%

3014 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 1619 54%
Weibliche Patienten 1395 46%
Kinder und Jugendliche 1239 41%
Erwachsene 1775 59%

3918 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 2182 56%
Weibliche Patienten 1736 44%
Kinder und Jugendliche 1537 39%
Erwachsene 2381 61%

abgeschlossene Fälle pro Land:

Brasilien 286 7%
Bulgarien 256 7%
Griechenland 450 11%
Irland 252 6%
Italien 1064 27%
Polen 662 17%
Spanien 734 19%
Rumänien 86 2%
Niederlande 92 2%
Kroatien 36 1%

347 abgeschlossene Fälle

Männliche Patienten 189 54%
Weibliche Patienten 158 46%
Kinder und Jugendliche 305 88%
Erwachsene 42 12%

Willkommen

Das Anaphylaxie-Register (NORA – Network for Online-Registration of Anaphylaxis) ist die erste gemeinsame Datenbank für Deutschland, Österreich und die Schweiz zur Erhebung anaphylaktischer Reaktionen. Seit Beginn des Erfassungszeitraums im Jahr 2007 werden anaphylaktische Reaktionen fortlaufend dokumentiert. Seit 2011 ist NORA international geöffnet; seither werden im Mittel rund 1.300 Fälle pro Jahr erfasst.
Zu den häufigsten Auslösern insgesamt zählen Insektengifte, Nahrungsmittel und Arzneimittel – mit unterschiedlicher Verteilung bei Kindern (v.a. Nahrungsmittel) und Erwachsenen (v.a. Insektengifte).
Anaphylaxie ist eine schwere allergische Reaktion, die rasch fortschreiten und zum Tod führen kann. Weltweit wird ein Anstieg anaphylaktischer Reaktionen berichtet. Da anaphylaktische Reaktionen nicht meldepflichtig sind, existiert keine flächendeckende amtliche Statistik über Häufigkeit, Verlauf und Ausgang. Zudem ist der moderne Mensch fortlaufend neuen, teils unbekannten Substanzen und Umweltfaktoren ausgesetzt. Exotische Nahrungsmittel, z.B. Früchte, werden aus der ganzen Welt importiert und hierzulande verzehrt.
Die hier erhobenen Daten ermöglichen, Informationen zu den Auslösern, Kofaktoren und der Versorgung von Patient*innen mit anaphylaktischen Reaktionen zu erhalten. Dies bildet die Grundlage, um die Aufklärung und Versorgung von Betroffenen zu verbessern.